Stadtwerke zapfen Bürger an?

Vision versus Vernunft? Während die Planer der Stadtwerke Windparks und Solaranlagen anstreben, starren ihre Finanzabteilungen auf Eigenkapitalquoten und kommunale Haushaltsgrenzen. Die Lösung? Die Bürger! Als Kapitalgeber, nicht als Mitentscheider. Per Genussrecht. Klingt nach altem Wein in neuen Schläuchen? Ist es nicht. Was steckt rechtlich dahinter und warum kann es sich für alle Beteiligten lohnen?

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5 Tage, 2 Praktikantinnen

Was ist Jura? Welche Rechtsgebiete gibt es? Wo studiert man in München Rechtswissenschaften? – Diese und weitere Fragen hatten unsere beiden 15-Jährigen in ihrer Woche bei uns. Von den vielen Antworten ist auf jeden Fall hängen geblieben: Angeklagter ist kein Synonym für den Beklagten.

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Listing Act und Wertpapierprospekte

EU-Kommission versäumt Frist, BaFin springt ein – könnte böse formuliert werden. Der Listing Act verpflichtet die EU-Kommission, bis zum 5. Juni 2026 Änderungen an der DelV vorzunehmen. Da die BaFin davon ausgeht, dass der Termin nicht gehalten werden wird, erklärt sie per Aufsichtsmitteilung, wie sie in ihrer Verwaltungspraxis mit dieser Übergangssituation umgeht. Sie richtet sich an alle Emittenten und Prospektersteller, die für ein öffentliches Angebot oder eine Zulassung zum geregelten Markt eine Billigung ihres Wertpapierprospekts durch die BaFin ab dem 5. Juni 2026 anstreben.

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Konzerninterne Darlehen: Wenn der Firmenkredit zur Straftat wird

Ich bin doch keine Bank! Mag so mancher denken und irrt. Wer innerhalb eines Konzerns Geld verleiht, braucht manchmal eine Banklizenz. Und weiß es nicht. Ein einziges Darlehen außerhalb der Gruppe kann die gesamte Darlehensvergabe eines Mittelständlers in die Erlaubnispflicht nach dem KWG treiben. Mit gravierenden Folgen.

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Klimaneutral, grün, umweltfreundlich – bald nur noch mit Nachweis

Greenwashing war gestern. Ab Herbst 2026 gelten in Deutschland neue Spielregeln für jede Aussage zur Nachhaltigkeit eines Produkts oder Unternehmens. Wer nicht rechtzeitig handelt, riskiert Abmahnungen, Bußgelder und Reputationsschäden. Was genau auf Unternehmen zukommt – und worauf Sie sich jetzt vorbereiten sollten.

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Fristen, Fußfesseln und echte Leidenschaft

35 Jahre Berufserfahrung, in denen man so einiges erleben kann. Von der Schreibmaschine über beA und E-Akte bis zur Zwangsvollstreckung per Mausklick, eine Kanzleidurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft. Frau E. erzählt, warum sie ihren Beruf auch nach Jahrzehnten noch genauso liebt wie am ersten Tag – und was sie jungen Menschen unbedingt mitgeben möchte.

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Die BaFin-Warnliste: ein Walk of Shame?

Impressum der Hölle wäre wohl zu scharf formuliert, bürokratisches Randphänomen zu sanft. Die BaFin-Warnliste ist öffentlich zugänglich, wird von Suchmaschinen indexiert und kann den Ruf eines Unternehmens nachhaltig schädigen. Wer als Anbieter von Finanzprodukten oder Finanzdienstleistungen tätig ist, sollte wissen, wie man nicht auf diese Liste gerät.

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Einmal Geschäftsführer, immer verantwortlich? BGH verschärft Haftung auch nach Amtsende

Mandat niedergelegt, Kapitel geschlossen? Kann sein, muss aber nicht. Der Bundesgerichtshof hat die Haftungsrisiken für ausgeschiedene Geschäftsführer deutlich erweitert.

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Vom Finfluencer zum Finanzberater in drei Posts? 

Trust me Bro! – bringt womöglich Follower für Finanzcontent, genügt allein aber nicht für Rechtssicherheit. Klarheit bringt hier jetzt ein Factsheet, gemeinsam erstellt von der BaFin und der europäische Finanzaufsichtsbehörde ESMA, mit erstmals verbindlichen Leitlinien für sogenannte Finfluencer. Es zeigt: Wer in sozialen Medien über Finanzen postet, trägt Verantwortung und muss Transparenz- und Sorgfaltspflichten einhalten. Irreführende Inhalte können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

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Grünes Licht für mehr privates Kapital: Das Standortfördergesetz wird kommen

Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für Investoren: Das neue Standortfördergesetz soll Investitionen in erneuerbare Energien und Start-ups deutlich erleichtern, Rahmenbedingungen für Investmentfonds verbessern und auch noch Bürokratie abbauen. Am 19. Dezember 2025 hat der Bundestag das Standortfördergesetz verabschiedet. Was fehlt zum vollendeten Glück? Die Zustimmung des Bundesrates, erwartet für Anfang 2026. im Anschluss könnte das Gesetz in wenigen Wochen in Kraft treten.

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