Emissionen im Wertpapierrecht: Wertpapierprospekt oder WIB?

Dicker Schinken oder Kompaktinfo? Wer Wertpapiere am Kapitalmarkt platzieren möchte, muss im Vorfeld Veröffentlichungspflichten beachten. Je nach Volumen der Emission und Kategorie potentieller Anleger – institutionell oder privat – kommen unterschiedliche Anlegerinformationen in Betracht: Wertpapierprospekt oder Wertpapier-Informationsblatt (WIB). Wann ist was nötig?

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Vertrieb von Finanzinstrumenten – Aktuelle Rechtsfragen aus Zivil- und Aufsichtsrecht

Von A bis V ist alles dabei: Anbieter bis Vertriebsintermediär, besonders deren Pflichten. Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Vertrieb von Finanzinstrumenten? Was die zivil- und aufsichtsrechtlichen Aspekte? Wie sieht es mit der Haftung aus? Wer die Antworten wissen will, meldet sich am besten gleich an.

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Wer kann schon hellsehen? – Renditeprognosen zu Blindpools in Verkaufsprospekten

Mit Prognosen ist es ja immer so eine Sache: Mal stimmen sie, mal stimmen sie nicht. Das liegt in der Natur der Sache, denn hellsehen kann schließlich keiner. Noch komplizierter sind Prognosen bei einem Blindpool: Denn dort stehen im Zeitpunkt X weder Branche noch das konkrete Anlageobjekt fest. Publizitätspflichten gibt es trotzdem. Wie also sind Renditeprognosen bei Blindpools in Verkaufsprospekten darzustellen?

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Ich kann nicht klagen! – Verbandsklagen im Zivilprozess

„Heute nur für Stammgäste.“ – Der wohl fieseste Satz eines Türstehers. Ob das OLG Frankfurt am Main bei seiner Entscheidung, die Schutzgemeinschaft für Bankkunden e.V. abblitzen zu lassen, die Einlasssituation eines hippen Clubs vor Augen hatte? Ist nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass die Richter die Klage des Vereins im ZPO-Musterfeststellungsverfahren als unzulässig abwiesen. Und das aus einem simplen Grund.

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Prospekthaftungsklage für alle? – Öffentliches Angebot von Wertpapieren an Kleinanleger und Qualifizierte

Du schon. – Du schon. – Du nicht. – Wer darf klagen? Jeder Investor oder nur ein ausgewählter Kreis? Im Klartext: Nur Kleinanleger oder auch qualifizierte Anleger, wenn beide Gruppen Aktien zeichnen durften, der Prospekt aber nur für die Kleinanleger veröffentlicht wurde.

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Finanztipps auf Social Media: Hierauf ist zu achten

Mega Investment! Unbedingt kaufen! Wer nicht zugreift, ist selbst schuld! – Vielleicht haben Sie dies oder Ähnliches schon gelesen oder auch mal selbst einen Finanztipp gegeben. Vorsicht! Ohne sich dessen bewusst zu sein, gelten schwupps gesetzliche Vorgaben. Welche, verrät die ESMA.

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Sonnenklar: Solarmodule können eigenständige Sachen sein

Das ist mein Solarmodul! Behaupten Kapitalanleger. Das Problem: Ein anderer behauptet das auch. Der andere ist Insolvenzverwalter im Insolvenzverfahren einer Gesellschaft, die Photovoltaikanlagen an Anleger verkaufte. Wer hat nun Recht?

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Ich war’s! – Wer vor dem Strafrichter gesteht, muss auch zivilrechtlich blechen?

Geständnisse haben Vorteile: Im Strafrecht kann die Justiz die weitere Beweissuche lassen und der Gestehende auf eine niedrigere Strafe hoffen. Kompliziert wird’s, wenn es sich der Angeklagte anders überlegt und das Geständnis widerruft. Noch komplizierter wird es, wenn der Angeklagte bereits auf Basis des Geständnisses zur Strafe XY verurteilt wurde, es ein weiteres – zivilrechtliches – Verfahren gegen den nun Verurteilten gibt und dieser das Geständnis aus dem Strafprozess im Zivilprozess widerruft. Wie soll das Zivilgericht damit umgehen?

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BaFin ermittelt

„Veröffentlichen?“ – Ja! Einmal geclickt und – zack – lesen zig Menschen schlechte Nachrichten über Ihr Unternehmen. Weil sie über den BaFin-Newsletter mehrfach täglich über Tagesgeschäft der obersten Finanzaufsichtsbehörde auf dem Laufenden gehalten werden.

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Bei 149 ist Schluss: News im Prospektrecht

Wie der eine Tropfen das Fass zum Überlaufen bringen kann, ist es der eine Anleger: Der 150. gibt hier den Ausschlag. Wofür, sagt der EFTA-Court.

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